Pharos NetworkPROS
Der Claim für den PROS-Airdrop startete am 28. April unter claim.pharos.xyz. Ein Drittbericht nennt den 25. Oktober als Frist, prüfe das Portal also jetzt.
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In Testnets probieren Teams aus, bevor echtes Geld im Spiel ist. Nur wenige bezahlen Nutzer für ihre Mühe. Diese Seite ist die Landkarte, die Anleitung steht im Ratgeber.
Der Claim für den PROS-Airdrop startete am 28. April unter claim.pharos.xyz. Ein Drittbericht nennt den 25. Oktober als Frist, prüfe das Portal also jetzt.
Quip Network betreibt eine laufende Quip-Points-Kampagne, deren Punkte beim TGE je nach Leaderboard-Platz in $QUIP umgewandelt werden. Community-Programme erhalten 10 % des Anfangsangebots.
Push Chain betreibt ein Testnet-Belohnungsprogramm in Season 3. Laut Tokenomics-Vorschlag sind 10 % des Angebots für Airdrops vorgesehen, verteilt über mehrere Seasons ab dem TGE.
Berachain hat nach dem Start im Februar 2025 15,75 % der BERA-Menge an Testnet-Nutzer, Grant-Empfänger, Boyco-Einzahler, Social-Contributors und NFT-Inhaber verteilt.
Canopy hat die Einreichung von Testnet-Punkten vor dem Mainnet-Start am 7. September 2026 geschlossen; CNPY geht an die Wallets, die Teilnehmer angegeben haben.
Derzeit ist keine als Testnet-Airdrop markierte Kampagne in deutscher Sprache in unserem Tracker verfügbar.
Bei unserer letzten Prüfung trug genau eine beobachtete Kampagne das Testnet-Label: Berachain, und deren Verteilung ist abgeschlossen. Das ist keine Lücke in unserer Abdeckung. Es zeigt, wie selten ein Projekt eine Belohnungsregel für Testnet-Nutzer veröffentlicht, die wir in seinen eigenen Dokumenten nachlesen können.
Viele Testnet-Kampagnen werden über Social-Media-Posts, Quest-Plattformen oder Punkte-Dashboards beworben, im deutschsprachigen Raum oft zusätzlich über Telegram-Kanäle mit „Testnet-Alpha“. Steht eine Regel nicht in einem offiziellen Dokument, das wir öffnen können, führen wir sie nicht als belegt. Den Maßstab erklärt unsere englischsprachige Seite How we verify. Kampagnen, die noch nicht angekündigt sind, findest du unter potenzielle Airdrops.
Ethereum.org beschreibt Testnets als öffentliche Netzwerke, in denen Entwickler und Staker testen, bevor etwas ins Mainnet geht, und hält fest, dass Testnet-ETH keinen echten Gegenwert haben soll; die meisten beziehen ihn kostenlos über Faucets. Daraus folgen drei praktische Konsequenzen.
Der Reiz von Testnets ist, dass die Kosten bei null zu liegen scheinen. Der Haken: Wenn alles kostenlos ist, kann ein Projekt echte Tester kaum von Skripten unterscheiden. Jede Belohnungsregel muss sich deshalb an etwas anderem als reinem Volumen orientieren.
Die Einstufungen sind unsere redaktionelle Einschätzung, keine Projektdaten. Sie sollen dir helfen zu entscheiden, wohin deine Stunden fließen.
| Aufgabe | Zeit | Direkte Kosten | Hauptrisiko | Signal ans Projekt |
|---|---|---|---|---|
| Test-Assets bridgen | Gering | Keine bis minimal | Gefälschte Faucet- oder Bridge-Seiten | Schwach, leicht wiederholbar |
| Swaps und Liquidität | Gering bis mittel | Keine bis minimal | Bösartige Freigaben | Schwach bis mäßig |
| Minting, Delegieren, Vault-Aktionen | Mittel | Keine bis minimal | Phishing-Frontends | Mäßig, wenn abwechslungsreich |
| Verträge deployen | Hoch | Know-how, etwas Tooling | Geleakte Schlüssel im Code | Stark |
| Bug-Reports | Hoch | Know-how | Meldung ignoriert oder unbezahlt | Stark |
| Node betreiben | Sehr hoch | Hardware und Hosting | Versunkene Kosten bei einem Reset | Stark |
Auffällig ist der umgekehrte Zusammenhang: Je leichter eine Aufgabe, desto weniger erfährt ein Projekt daraus. Das prägt fast alles, was folgt. Und auch „kostenlos“ hat einen Preis, wenn ein Node-Server im Monat Hosting kostet oder ein Wochenende in Klickroutinen verschwindet.
Die offizielle Airdrop-Übersicht (auf die sich unser Tracker stützt; bei dieser Überarbeitung konnten wir sie wegen einer Zugriffsbegrenzung nicht erneut öffnen) teilt einen Airdrop von 15,75 Prozent des Angebots in Kategorien auf. Testnet-Nutzer erhielten 8.250.000 BERA, also 1,65 Prozent des Angebots, berechnet aus Interaktionen mit nativen und Ökosystem-Apps in den Testnets Artio und bArtio. Zum Vergleich die anderen Kategorien von der Berachain-Seite:
Unsere Lesart: Das Testnet war einer von mehreren Wegen und nicht der größte. Laut Tracker beschrieb die Übersicht keine ausdrückliche Sybil-Erkennung für die Testnet-Zuteilung, deshalb behaupten wir auch keine. Die offizielle Dokumentation nennt für airgedroppte Token eine Sperrfrist (Cliff) von einem Jahr, danach wird ein Sechstel frei, der Rest über 24 Monate linear. Der in der Übersicht genannte Checker, checker.berachain.com, war bei unserer Prüfung nicht erreichbar. Ob eine Kategorie noch geclaimt werden kann, können wir daher nicht bestätigen.
Unsere Monad-Seite hält das Gegenteil fest. Der offizielle Ergebnisbeitrag nennt die Testnet-Nutzung nicht als Kriterium; die beschriebenen Tracks stützen sich auf On-Chain-Historie, Nominierungen aus der Community, Builder-Beteiligung und Beiträge zu öffentlichen Gütern. Was auch immer im Testnetz passiert ist, die veröffentlichten Regeln machten daraus keinen ausgewiesenen Weg zu einer Belohnung.
Nicht jedes Projekt passt in eine der beiden Schubladen. MegaETH verteilte seine Community-Zuteilung über mehrere Wege und reservierte 53 Prozent des Angebots für KPI-basierte Belohnungen, die an Meilensteine geknüpft sind. Einen Airdrop für Testnet-Aktivität beschreiben unsere Daten dort nicht. Die offiziellen Seiten von Hyperliquid, die wir geöffnet haben, sagen nichts über Testnet-Aufgaben. Auch Schweigen ist eine Information: Du solltest dann nicht von einer Belohnung ausgehen.
Zahlen helfen, die Erwartungen zu kalibrieren. Die Kategorien oben ergeben zusammen einen Airdrop von 15,75 Prozent, und die 8.250.000 BERA für Testnet-Nutzer sind gut ein Zehntel dieses Topfes. Sie liegen zudem unter der NFT-Kategorie (34.500.000 BERA), den Förderungen (11.730.000 BERA) und den Boyco-Einlagen (10.000.000 BERA). Das ist unsere eigene Rechnung auf Basis der offiziellen Zahlen, ein grobes Verhältnis und keine Aussage über die Zuteilung einer einzelnen Wallet.
Zwei andere Merkmale sind wichtiger als das Verhältnis. Die Belohnung war retroaktiv: Testnet-Nutzer qualifizierten sich Monate, bevor es überhaupt einen Token gab, laut unserem Tracker etwa durch das Minten von HONEY, das Delegieren von BGT oder Incentives in Reward Vaults. Und die Verteilung mischte sehr unterschiedliche Formen der Beteiligung. Wer nur Testnet-Transaktionen ausgeführt hatte, teilte sich den Gesamttopf mit Entwicklern, Einzahlern, Community-Mitgliedern und NFT-Inhabern.
Für die Planung zählt die Proportion. Selbst im einzigen belegten Fall, in dem Testnet-Arbeit belohnt wurde, war sie ein Weg unter fünf und nicht der größte. Wenn du Testen als Grund siehst, ein frühes Netzwerk kennenzulernen, mit einer möglichen Belohnung als Bonus, passen die Berachain-Zahlen dazu. Wenn du Testnet-Farming als Vollzeitjob betreibst, eher nicht. Wo ein Projekt nichts zu Testnet-Belohnungen veröffentlicht hat, wie Monads Ergebnisbeitrag oder die geöffneten Hyperliquid-Seiten, ist die vernünftige Grundannahme: Es kommt keine.
Bevor du ein Wochenende in eine Testnet-Kampagne steckst, lass sie durch die folgenden Fragen laufen. Das dauert zehn Minuten und filtert den Großteil des Rauschens heraus. Die Liste ist unser redaktionelles Vorgehen, geformt durch die Lücken, auf die wir beim Dokumentieren solcher Kampagnen immer wieder stoßen.
Die versteckten Kosten sind selten die Transaktionen. Es sind die Stunden, die Aufmerksamkeit für eine weitere Wallet, die du sauber halten musst, und die Versuchung, einen Punktezähler wie ein Einkommen zu behandeln. Berachains Testnet-Nutzer haben zwar etwas bekommen, aber 1,65 Prozent des Angebots, neben Kategorien, die Kapital, Förderungen oder ein NFT voraussetzten. Das sollte bestimmen, wie viel deiner Woche du hergibst.
Legt man die beiden belegten Fälle nebeneinander, ergibt sich ein nüchternes Bild. Im einen erhielt eine Kategorie von Testnet-Nutzern einen festen Anteil am Angebot. Im anderen erwähnten die veröffentlichten Tracks die Testnet-Nutzung überhaupt nicht. Zwei Datenpunkte sind keine Statistik, und wir behaupten auch keine. Sie zeigen aber, welche Frage die richtige ist: nicht „Gibt es ein Testnet?“, sondern „Hat das Projekt schriftlich festgehalten, dass Testnet-Nutzung ein Kriterium ist?“. Solange das nicht der Fall ist, baut jeder Plan mit Belohnung auf einer Vermutung auf.
Es hilft auch, Lernwert und Belohnungswert zu trennen. Ein Abend im Testnet zeigt dir, wie Bridges, Freigaben und Signaturen funktionieren, und zwar dort, wo Fehler nichts kosten. Dieses Wissen macht dich im Mainnet sicherer, ganz gleich, ob je ein Token erscheint.
Diese Seite dient der Information und ist keine Anlageberatung. Auch rund um Testnets kursieren Betrugsmaschen, lies deshalb vor dem ersten Verbinden unseren Ratgeber zu Airdrop-Betrug.
Ja, aber sie sind die Ausnahme. Berachain, das wir beobachten, hat 8.250.000 BERA an Testnet-Nutzer verteilt, berechnet aus Interaktionen in den Testnets Artio und bArtio. Andere Projekte wie Monad haben die reine Testnet-Nutzung dagegen nicht als Kriterium genannt. Testnet-Aktivität wird also nur manchmal belohnt, und das erfährst du meist erst hinterher.
Nein, und das ist so gewollt. Ethereum.org beschreibt Testnet-ETH ausdrücklich als Token ohne echten Gegenwert, die meisten bekommen ihn kostenlos über Faucets. Eine Belohnung kommt, wenn überhaupt, später vom Projekt selbst. Ein Testnet-Guthaben ist niemals ein Anspruch auf einen künftigen Token, auch wenn manche Gruppen das anders darstellen.
Es gelten dieselben Phishing- und Freigaberisiken wie im Mainnet, denn Wallet und Browser sind dieselben. Nutze eine separate Burner-Wallet ohne echtes Guthaben, prüfe den App-Link anhand der offiziellen Dokumentation und gib nie deine Seed-Phrase preis. Gefälschte Faucet-Seiten sind ein beliebter Köder, nimm deshalb nur Faucets aus der offiziellen Doku.
Belegte Fälle umfassen Interaktionen mit nativen und Ökosystem-Apps, Bridging, Minting, Delegieren und ähnliche Vertragsaufrufe. Bug-Reports und der Betrieb von Nodes sind weitere übliche Kategorien, deren Vergütung jedoch im Einzelfall festgelegt wird. Kein Projekt in unserem Tracker garantiert, dass eine bestimmte Aufgabe belohnt wird, und daran solltest du deine Planung ausrichten.
Die Anleitung mit Wallet-Einrichtung, Faucets und Aufgabenroutine steht in unserer Testnet-Anleitung im Ratgeber. Diese Seite ist der Überblick: welche Testnet-Kampagnen wir beobachten, welche Arten von Aufgaben es gibt und was in belegten Fällen tatsächlich belohnt wurde. So überschneiden sich beide Seiten nicht und du findest schneller, was du suchst.