Ein Airdrop-Tracker, dessen Daten deinen Browser nie verlassen
Erfasse Kampagnen, Aufgaben, Gas-Gebühren in Euro und Notizen. Deine Daten bleiben auf diesem Gerät, und du kannst sie jederzeit exportieren.
Noch keine Kampagnen. Füge oben die erste hinzu.
Was du festhalten solltest und warum es sich lohnt
Wer an mehreren Airdrops teilnimmt, verliert oft schon nach einer Woche den Überblick. Welche Freigaben hat welche Wallet erteilt, welche Aufgaben sind erledigt, wie viel ist an Gebühren geflossen? Ohne diese Angaben lässt sich nicht sagen, ob sich eine Kampagne gelohnt hat. Eine kurze Notiz löst das Problem und kostet weniger als eine Minute pro Aktion.
Notiere pro Kampagne das Netzwerk und die Rolle der verwendeten Wallet (etwa „Burner 2“ statt der Adresse, wenn du das Gerät teilst), die erledigten Schritte, die gezahlten Gebühren und den nächsten geplanten Schritt. Die Gebührenspalte wird am häufigsten übersprungen und ist doch die nützlichste: Nach ein paar Kampagnen zeigen dir deine eigenen Zahlen, welche Aufgaben ihr Geld wert sind und welche nicht. Hast du für eine Kampagne schon 40 € an Gas-Gebühren ausgegeben, ohne dass eine Belohnung feststeht, ist das eine klare Grundlage für die Entscheidung, weiterzumachen oder aufzuhören. Das Beispiel ist frei gewählt und bezieht sich auf kein bestimmtes Projekt.
Gas-Gebühren in Euro erfassen
Gas-Gebühren zahlst du im Token des jeweiligen Netzwerks, zum Beispiel ETH auf Arbitrum oder Base, BNB auf der BNB Chain oder SOL auf Solana. Damit der Vergleich aussagekräftig bleibt, trägst du den Euro-Wert zum Zeitpunkt der Transaktion ein, nicht den heutigen. Das Feld akzeptiert Beträge mit Komma oder Punkt, also „2,50“ ebenso wie „2.50“. Die Summe rechnet der Tracker automatisch aus und zeigt sie im deutschen Format an, etwa „1.234,56 €“.
Nutzt du für ein Projekt mehrere Wallets, lege pro Wallet eine eigene Zeile an. So siehst du die Kosten je Wallet und kannst ehrlicher beurteilen, ob sich mehrere Wallets nach den veröffentlichten Anti-Sybil-Regeln eines Projekts überhaupt gelohnt haben.
Aufzeichnungen für die Steuer
Gehen später tatsächlich Token ein, sind Datum, Menge und Euro-Wert die Angaben, die du für deine Unterlagen brauchst. Der CSV-Export liefert dir eine Tabelle, die du in jedes Tabellenprogramm übernehmen kannst. Wie Airdrops in Deutschland steuerlich eingeordnet werden, behandelt unser Ratgeber zu Airdrop-Steuern. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln, dort gibt die zuständige Steuerbehörde Auskunft. Der Tracker selbst rechnet keine Steuer aus und ersetzt keine Beratung.
So funktioniert der Tracker
Der Tracker ist ein kleines Programm, das in deinem Browser läuft. Er schreibt deine Liste in den lokalen Speicher dieses Geräts. Es wird nichts übertragen, und niemand sonst kann sie lesen. Es gibt kein Konto und keine Synchronisierung. Der Preis dafür: Löschst du die Website-Daten, nutzt ein privates Fenster oder wechselst den Browser, ist die Liste nicht mehr sichtbar. Nutze deshalb die Backup-Funktion, wenn dir die Daten wichtig sind. Der Import liest eine Sicherungsdatei von deinem Gerät und ersetzt die aktuelle Liste. Die Liste der deutschen Version ist von der englischen getrennt, weil die Gebühren dort in einer anderen Währung erfasst werden.
Zusammen mit den anderen Seiten nutzen
Such dir eine Kampagne bei den neuen Krypto-Airdrops oder den potenziellen Airdrops aus, öffne die Projektseite und lies zuerst die Quellen. Übertrage die Schritte in den Tracker, während du sie erledigst. Öffnet ein Claim, folge dem Ablauf auf Airdrop claimen, notiere das Datum und schließe anschließend mit dem Ratgeber Token-Freigaben widerrufen nicht mehr benötigte Berechtigungen. Setze den Status am Ende auf „Geclaimt“ oder „Ausgelassen“ und sieh dir die Gesamtkosten an: Das ist deine ehrliche Bilanz.
Häufige Fragen
Wo werden meine Tracker-Daten gespeichert?
Ausschließlich in deinem eigenen Browser, im lokalen Speicher dieses Geräts. Nichts wird an airdrop.promo oder einen anderen Server übertragen. Wenn du die Website-Daten löschst, ein privates Fenster nutzt oder den Browser wechselst, ist die Liste weg oder nicht sichtbar. Lege deshalb ein Backup an, wenn dir die Daten wichtig sind.
Kann ich den Tracker auf Handy und Laptop nutzen?
Jedes Gerät führt seine eigene Liste, weil es weder Konto noch Synchronisierung gibt. Erstelle auf dem einen Gerät mit „Backup JSON“ eine Sicherungsdatei, übertrage sie auf einem Weg, dem du vertraust, und lade sie auf dem anderen Gerät mit „JSON importieren“. Der Import ersetzt die dort angezeigte Liste.
Darf ich hier Wallet-Adressen oder die Seed-Phrase speichern?
Eine Seed-Phrase oder einen Private Key speicherst du nirgendwo digital, auch nicht in diesem Tool, in Notiz-Apps oder Fotos. Öffentliche Adressen sind möglich, lass sie aber besser weg, wenn du das Gerät mit anderen teilst. Ein Kürzel wie „Burner 2“ reicht, um Einträge zuzuordnen.
Warum werden die Gebühren in Euro erfasst?
Weil du Aufwand und Ertrag in deiner eigenen Währung beurteilst. Gas-Gebühren zahlst du zwar in Netzwerk-Token wie ETH oder BNB, notiere aber den Euro-Wert zum Zeitpunkt der Transaktion. So lässt sich die Summe deiner Kosten direkt mit dem Wert der erhaltenen oder verkauften Token vergleichen, auch für deine Steuerunterlagen.
Wozu überhaupt Airdrop-Aktivität aufzeichnen?
Aufzeichnungen zeigen dir, welche Schritte erledigt sind, erinnern an erteilte Freigaben und erleichtern die Steuerunterlagen, falls später Token eingehen. Sie machen außerdem sichtbar, welche Kampagnen mehr an Gebühren gekostet haben, als sie eingebracht haben. Nach ein paar Monaten sind deine eigenen Zahlen die ehrlichste Entscheidungsgrundlage, die du hast.