StandX
StandX bringt keinen Token heraus und stellt den Betrieb ein. Stattdessen ist ein einmaliger Airdrop im Stablecoin DUSD geplant, claimbar vom 1. November bis 31. Dezember.
- BNB Chain
- Solana
Solana hat ein eigenes Kontomodell, sehr niedrige Gebühren und eine rege Betrugsszene. Hier liest du, wie echte Verteilungen auf Solana funktioniert haben, was ein Claim kostet und was du prüfen solltest, bevor du etwas signierst.
Kurse werden in deinem Browser über öffentliche APIs geladen und nur angezeigt, solange sie aktuell sind. Kein Kursangebot, keine Beratung.
StandX bringt keinen Token heraus und stellt den Betrieb ein. Stattdessen ist ein einmaliger Airdrop im Stablecoin DUSD geplant, claimbar vom 1. November bis 31. Dezember.
Der letzte Jupuary-Airdrop von JUP wurde nach einer DAO-Abstimmung im Februar 2026 auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Snapshot zu Nutzung und Stake bleibt erhalten, ein Claim ist aber nicht offen.
BULK, eine Perp-Börse mit Abwicklung auf Solana, die parallel zu Solana-Validatoren läuft, vergibt 1.000.000 AURA-Punkte pro Woche; Zugang nur per Einladung, ein Token ist nicht angekündigt.
Grass Airdrop One (100 Mio. GRASS) ist abgeschlossen. Das Punkteprogramm läuft weiter, und die Docs reservieren 170 Mio. GRASS für künftige Incentives, ohne festen Termin.
XStable, eine Onchain-Handelsplattform für Gold und Devisen, kündigt eine Punktekampagne für einen künftigen Token-Airdrop an und zählt Trades seit dem 1. Januar 2026.
Backpack hat zum Launch 250 Mio. BP – 25 % der Menge – an Inhaber von Backpack Points und Mad-Lads-NFTs verteilt; die Verteilung ist als abgeschlossen markiert.
Kamino hat KMNO über einen Genesis-Airdrop mit 7,5 % des Angebots und drei Points-Seasons verteilt und ist danach auf gevestete Nutzungs-Rewards umgestiegen. Die jüngste Season, die wir gefunden haben, ist Season 5.
Keine Kampagne passt zu diesen Filtern.
Fast alle Solana-Verteilungen, die wir erfassen, folgen demselben Muster. Das Projekt misst zu einem Stichtag, dem Snapshot, etwas an deiner Wallet, veröffentlicht, wer berechtigt ist, und öffnet dann entweder eine Claim-Seite oder schickt die Token direkt an berechtigte Adressen. Unterschiedlich ist nur der Maßstab: Nutzungspunkte, Staking, der Besitz eines NFTs oder schlicht die rechtzeitige Verknüpfung einer Wallet vor einer Frist.
Typisch für Solana ist, wo die Token landen. Deine Wallet-Adresse hält einen SPL-Token nicht direkt. Für jeden Token gibt es ein eigenes Konto, und das Anlegen dieses Kontos kostet eine kleine Einlage. Davon hängen die Gebühren ab und leider auch einige Betrugsmaschen.
Wenn dir das Konzept noch neu ist, lies zuerst Was ist ein Krypto-Airdrop?. Wie du echte Kampagnen von Fälschungen unterscheidest, steht in seriöse Airdrops erkennen.
Solana speichert alles als Konten (Accounts). Laut der Solana-Dokumentation zu Konten wird jedes Konto über eine 32-Byte-Adresse gefunden, und nur das besitzende Programm darf seine Daten ändern oder Lamports abbuchen. Lamports gutschreiben darf dagegen jedes Programm auf jedes beschreibbare Konto. Deshalb kann dir ein Fremder Token schicken, ohne zu fragen.
Für deine Sicherheit ist die letzte Zeile die wichtigste. Laut der Seite zum Genehmigen eines Delegates ersetzt ein neuer Delegate den bisherigen, und der Eigentümer signiert die Genehmigung. Eine bösartige Claim-Seite braucht also nicht deine Seed-Phrase. Ihr reicht eine einzige Signatur, die ihre Adresse zum Delegate eines Token-Kontos mit wertvollem Inhalt macht. Widerrufen lässt sich das: Die Seite zum Widerrufen beschreibt, dass der Eigentümer signiert und der alte Delegate danach keine Token mehr bewegen kann. Wie du diese Gewohnheit auf allen Chains pflegst, zeigt unser Ratgeber Token-Freigaben widerrufen.
Dazu kommt eine wirtschaftliche Seite. Jedes Konto muss ein erstattungsfähiges Mindestguthaben halten, das von der Datengröße abhängt. Schließt du ein leeres Token-Konto, geht diese Einlage an ein Ziel deiner Wahl zurück, solange der Token-Saldo null ist. Eine Wallet voller Spam-Token bindet so in jedem Konto ein wenig SOL.
Die Tabelle zeigt Verteilungen, die die Projekte selbst dokumentiert haben, so wie sie in unseren geprüften Kampagnenseiten stehen. Sie ist eine Mustersammlung, keine Prognose.
| Projekt | Was das Projekt sagt | Muster |
|---|---|---|
| Jupiter | 700 Mio. JUP waren für die letzte Jupuary-Verteilung vorgesehen; eine DAO-Abstimmung im Februar 2026 hat sie auf unbestimmte Zeit verschoben, der Snapshot bleibt erhalten. | Snapshot von Nutzung und Stake, später per Governance pausiert |
| Kamino | Genesis-Airdrop über 7,5 % des Angebots (750 Mio. KMNO) an mehr als 250.000 Wallets, danach Punkte-Seasons. Belohnungen aus Season 4 werden über sechs Monate freigegeben, wer früher claimt, verliert einen Teil. | Punkte-Seasons mit Vesting |
| Backpack | 250 Mio. BP, 25 % des Angebots: 240 Mio. für Punkteinhaber und 10 Mio. für Inhaber der Mad-Lads-NFTs. Token-Start am 23. März 2026. | Punkte plus NFT-Inhaber |
| Grass | Airdrop One umfasste 100 Mio. GRASS. Nutzer mussten bis 14. Oktober 2024 eine Wallet verknüpfen; die Claims öffneten am 28. Oktober 2024 und sind inzwischen geschlossen. | Punkteschwelle und Frist für die Wallet-Verknüpfung |
Drei Dinge fallen auf. Erstens lagen die Fristen zum Verknüpfen einer Wallet vor dem Claim-Start; Aktivität nach dem Snapshot half Grass-Nutzern nicht mehr. Zweitens kann eine zugesagte Verteilung nachträglich gestoppt werden: Jupiters Verschiebung kam per DAO-Abstimmung, nicht durch einen Hack oder ein Gerücht. Drittens ist Vesting so verbreitet, dass „berechtigt“ und „heute verfügbar“ zwei verschiedene Aussagen sind, wie der Abschlag bei Kamino zeigt.
Das Vorgehen hinter den meisten dieser Kampagnen erklären unsere Ratgeber Airdrop-Farming und Airdrop-Punkteprogramme. Die Liste der retroaktiven Airdrops zeigt dieselben Muster auf anderen Chains.
Die Gebühren auf Solana sind klein und gut planbar, ein echter Vorteil. Was Einsteiger unterschätzen, ist die Einlage für neue Konten. Aus der offiziellen Gebührendokumentation:
Die Seite zu Token-Konten ergänzt: Ein Standard-Associated-Token-Account braucht eine erstattungsfähige Speichereinlage von 2.039.280 Lamports (0,00203928 SOL), und Entwickler sollen diesen Wert nicht fest einprogrammieren. Ein SOL sind 1.000.000.000 Lamports.
Damit lässt sich in Euro rechnen, ohne einen Kurs zu raten. Die Grundgebühr einer Signatur, 0,000005 SOL, entspricht 0,5 Cent je 1.000 € SOL-Kurs. Die Einlage von 0,00203928 SOL entspricht rund 2,04 € je 1.000 € SOL-Kurs. Den Tageskurs zeigt das Marktpanel oben; im Rechner kannst du ihn selbst eintragen, und wenn das Panel Daten geladen hat, füllen wir das Feld vor.
Ein Rechenbeispiel aus denselben Docs: eine Signatur, ein Limit von 300.000 Compute Units und ein Preis von 1 Micro-Lamport ergeben 5.001 Lamports. Bei einem Preis von 1.000.000 Micro-Lamports macht allein der Priority-Anteil 300.000 Lamports aus. In der Praxis kostet ein normaler Claim also Bruchteile eines Cents an Gebühren, plus eine Einlage, die du meist zurückbekommst, wenn du das leere Konto schließt. Verbindlich ist immer der Betrag, den deine Wallet vor dem Signieren anzeigt.
Die offizielle Wallet-Seite von Solana listet 26 Wallets, darunter Phantom, Solflare und Backpack. Die Seite stellt klar, dass die Auflistung nur informativ ist und keine Empfehlung darstellt, und rät dazu, die offizielle Domain des Anbieters zu bestätigen, das Verwahr- und Wiederherstellungsmodell zu prüfen und mit einer kleinen Überweisung zu testen. Unser vierter Punkt: Domain nur per Lesezeichen oder selbst getippt aufrufen, nie über eine Suchanzeige.
Um zu prüfen, was eine Transaktion tatsächlich bewirkt hat, verlinken die Solana-Docs in ihrem Tutorial zum Lesen von Netzwerkdaten den Solana Explorer. Die Explorer-Seite selbst lag bei unserer Recherche hinter einer Bot-Prüfung, wir belegen also nur den Verweis aus den Docs.
Um eine Berechtigungsliste zu lesen, brauchst du keine Wallet, und ein Claim braucht niemals deine Seed-Phrase. Bei der Wallet-Wahl geht es teils um Trennung, die wir im Ratgeber zur Burner-Wallet erklären, teils um Verwahrung. Eine Claim-Seite braucht in der Regel eine Wallet, deren Schlüssel du selbst hältst. Liegen deine Token bei einer Börse, lies Custodial oder Non-Custodial Wallet.
Die allgemeine Übersicht steht in unserem Ratgeber zu Airdrop-Betrug. Diese Varianten passen zur Technik von Solana:
Unsere Grundregel für jede Chain gilt auch hier: Langfristige Bestände liegen in einer Wallet, die nie unbekannte Seiten besucht, und Airdrop-Aktivitäten laufen über eine getrennte Wallet, die nur so viel enthält, wie die Aktion braucht. Das vollständige Vorgehen steht im Ratgeber zur Burner-Wallet. Speziell für Solana:
Für die Steuer zählt nicht die Chain, sondern was du für den Airdrop getan hast und was du später mit den Token machst. Die deutschen Regeln erklären wir im Ratgeber Airdrop-Steuern. Praktisch heißt das für Solana: Notiere beim Claim Datum, Uhrzeit, Menge, Token-Mint und Transaktionssignatur, solange du alles vor Augen hast. In Österreich und der Schweiz gelten andere Regeln; frag im Zweifel die zuständige Steuerverwaltung.
Willst du Airdrop-Token später über einen Anbieter verkaufen, lohnt ein Blick auf dessen Zulassung. Laut BaFin werden Zulassungen von Kryptowerte-Dienstleistern nach MiCAR im Bundesanzeiger, in der BaFin-Unternehmensdatenbank und im MiCAR-Interimsregister der ESMA veröffentlicht. Wie du dabei vorgehst, beschreibt Airdrop-Token verkaufen.
Nach unserer letzten Prüfung erfassen wir auf Solana keinen geprüften offenen Airdrop-Claim. Die Kampagnen oben zeigen den Stand jeder einzelnen: Jupiters Verteilung ist verschoben, Grass Airdrop One ist geschlossen, die Verteilungen von Backpack und Kamino sind als abgeschlossen vermerkt. Einige bleiben bewusst gelistet, damit du die echten Seiten wiedererkennst, wenn eine Kopie auftaucht. Ein Claim, der dir heute angeboten wird, braucht also einen besonders guten Beleg. Andere Chains und frisch erfasste Kampagnen findest du unter neue Krypto-Airdrops und in der Übersicht aller Ökosysteme.
Das ist eine redaktionelle Einschätzung, kein Regelwerk: die Reihenfolge, in der wir eine unbekannte Gelegenheit auf Solana testen würden. Abgehakte Punkte werden nur in deinem Browser gespeichert.
Um Wallets und Kampagnen festzuhalten, nutze den Airdrop-Tracker.
Quellen zuletzt geprüft am 19. Okt. 2026. Die Links führen zu den Seiten der Projekte selbst, nicht zu Zusammenfassungen anderer Websites.
Ein Projekt wertet zu einem Snapshot die Aktivität von Wallets aus, veröffentlicht Teilnahmebedingungen und öffnet eine Claim-Seite oder schickt die Token direkt. Auf Solana landen die Token in einem Token-Konto, das zu deiner Wallet-Adresse gehört. Du brauchst meist etwas SOL für die Netzwerkgebühr und für die erstattungsfähige Einlage dieses Kontos.
Die Grundgebühr beträgt laut Solana-Docs 5.000 Lamports pro Signatur, die erstattungsfähige Einlage für ein Standard-Token-Konto 2.039.280 Lamports, also 0,00203928 SOL. Ein einzelner Claim braucht damit etwas mehr als 0,002 SOL, ohne optionale Priority Fee. In Euro sind das rund 2,04 € je 1.000 € SOL-Kurs, fast alles davon Einlage.
Nein. Claim-Seiten verlangen Signaturen, und eine gefälschte Seite kann eine Signatur anfordern, die deine Wallet leert oder einen Delegate für ein Token-Konto setzt. Öffne Claim-Seiten nur über die verifizierten Kanäle des Projekts, nutze eine separate Wallet mit wenig Guthaben und lies genau, was die Wallet zur Freigabe anzeigt.
Manchmal, meistens aber ein Köder. Das Hilfecenter von Phantom rät, Token, die du nicht gekauft hast, weder anzuklicken noch zu tauschen, zu verkaufen oder zu versenden, sondern sie auszublenden und zu melden. Recherchiere das Projekt über seine offizielle Website, nicht über die Token-Seite, die in deiner Wallet aufgetaucht ist.
Wir erfassen derzeit keinen geprüften offenen Claim auf Solana. Die Jupuary-Verteilung von Jupiter ist verschoben, Grass Airdrop One ist geschlossen, und die Verteilungen von Backpack und Kamino sind als abgeschlossen vermerkt. Den aktuellen Stand jeder Kampagne zeigt die Liste oben auf dieser Seite.