VariationalVAR
Variational bestätigt einen $VAR-Token für Q4 2026, 32 % des Angebots gehen an Inhaber von Omni-Punkten; die wöchentlichen Punkte laufen weiter, ein Snapshot-Termin fehlt.
- Arbitrum
Arbitrum hat einen der am besten dokumentierten Airdrops überhaupt durchgeführt. Regeln, Claim-Fenster und Betrugswarnungen sind öffentlich nachlesbar. Das macht den ARB-Drop zu einer brauchbaren Vorlage, an der du künftige Kampagnen messen kannst.
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Variational bestätigt einen $VAR-Token für Q4 2026, 32 % des Angebots gehen an Inhaber von Omni-Punkten; die wöchentlichen Punkte laufen weiter, ein Snapshot-Termin fehlt.
Ostium, eine Perp-Börse auf Arbitrum für Aktien, Rohstoffe, Devisen und Krypto, vergibt in Season 2 Punkte für wöchentliche Trading- und LP-Scores. Ein Token ist nicht angekündigt.
Superposition hat seine Layer-3-Chain auf Arbitrum im September abgewickelt und ist zu Arbitrum One gewechselt. Die Punkte laufen in 9lives weiter, ein Token ist nicht angekündigt.
Der ARB-Airdrop basierte auf einem Snapshot vom 6. Februar 2023; geclaimt werden konnte vom 23. März bis 24. September 2023, inzwischen ist das nicht mehr möglich.
Keine Kampagne passt zu diesen Filtern.
Wer wissen will, wie der ARB-Airdrop wirklich ablief, sollte nicht bei Zusammenfassungen in sozialen Netzwerken anfangen, sondern bei der Seite der Arbitrum Foundation zu Berechtigung und Verteilung. Sie ist die Primärquelle. Unsere eigene Übersicht steht auf der Projektseite zum Arbitrum-Airdrop; die Eckdaten sind diese:
Zwei Details auf derselben Seite werden gern übersehen. Erstens wurde ARB nur auf Arbitrum One gemintet und war nur dort claimbar, nicht im Ethereum-Mainnet. Wer claimen wollte, brauchte also ETH auf Arbitrum One für das Gas. Zweitens enthält die Seite einen klaren Betrugshinweis: Es gab keinen Presale, und die einzige offizielle Website ist arbitrum.foundation. Beides hilft dir noch heute, Fälschungen schnell auszusortieren.
Statt einer einfachen Schwelle bewertete die Foundation jede Adresse mit Punkten. Jede qualifizierende Aktion zählte einmal und nur, wenn sie vor dem Snapshot stattfand. Maximal gab es 15 Punkte, und eine Adresse brauchte mindestens 3, um überhaupt etwas zu bekommen. Die Seite nennt Beispiele für Aktivität auf Arbitrum One, die Punkte brachte:
| Kriterium | Genannte Schwellen |
|---|---|
| Mittel per Bridge eingezahlt | Jede Einzahlung sowie ein Gesamtwert über 10.000, 50.000 oder 250.000 US-Dollar |
| Aktive Monate | Transaktionen in 2, 6 oder 9 verschiedenen Monaten |
| Anzahl Transaktionen oder Contracts | Mehr als 4, 10, 25 oder 100 |
| Transaktionswert | Gesamtwert über 10.000, 50.000 oder 250.000 US-Dollar |
| Arbitrum Nova | Bridging sowie mehr als 3, 5 oder 10 Transaktionen |
Ebenso genau war die Auszahlungsseite geregelt. Auf Basis vor Nitro bedeuteten 3 Punkte 1.250 Token, 12 oder mehr Punkte 10.250 Token. Punkte, die vor dem Start von Arbitrum Nitro am 31. August 2022 gesammelt wurden, zählten doppelt; Punkte, die nur nach Nitro entstanden, wurden halbiert. Damit lag das Minimum bei 625 Token. Auch der Umgang mit Sybil-Adressen war schriftlich festgelegt: Einen Punkt Abzug gab es, wenn alle Transaktionen innerhalb von 48 Stunden lagen oder wenn das Guthaben unter 0,005 ETH lag und die Wallet höchstens einen Contract genutzt hatte. Adressen, die im Bounty-Programm von Hop als Sybil markiert waren, wurden ausgeschlossen.
Die folgende Einordnung ist unsere redaktionelle Einschätzung auf Grundlage dieser dokumentierten Regeln, keine Aussage der Foundation.
Ein weiterer Punkt wird oft übersehen. Die Foundation reservierte einen eigenen Anteil für DAOs, die auf Arbitrum bauen, mit Kriterien wie Startdatum, nativer oder Multichain-Ausrichtung, TVL, Aktivität, Transaktionsvolumen und Beständigkeit. Normale Nutzer konnten diesen Topf nicht farmen. Für dich heißt das: Eine Verteilung besteht selten aus einem einzigen Topf. Lies die Allokationstabelle, bevor du annimmst, mit allen anderen um dieselben Token zu konkurrieren.
Genauso wichtig ist, was die Seite nicht sagt. Sie erklärt nicht, was mit nicht geclaimten Token passiert ist, und sie verspricht keinen weiteren Airdrop. Wir leiten deshalb aus dem ersten Drop keinen zweiten ab. Behauptet ein Ratgeber auf einer anderen Seite, ein Folge-Airdrop sei sicher, frag nach der Stelle in der Dokumentation der Foundation, an der das steht.
Die Methode hinter solchen Punktesystemen erklären unsere Ratgeber Airdrop-Farming und die Übersicht der retroaktiven Airdrops. Dasselbe Muster aus datiertem Snapshot und gestaffelter Aktivität findest du bei Optimism, dort allerdings mit anderen Kriterien.
Eine ARB-Verteilung ist nicht offen. Als aktiv führt unser Tracker auf Arbitrum Variational, ein Projekt, das die Chain nutzt, kein Programm des Netzwerks. Laut seinen Docs ist ein VAR-Token für Q4 2026 geplant, ohne genaues Datum. 32 % des Angebots sollen anteilig nach Omni-Punkten an Punkteinhaber gehen und beim Start vollständig freigegeben sein. Das Punkteprogramm begann am 17. Dezember 2025, die wöchentlichen Verteilungen enden spätestens Ende Q4 2026. Ein Snapshot-Datum ist nicht veröffentlicht. Weitere Anteile: 18 % für eine Ökosystem-Reserve und 50 % für Team und Investoren, mit einer Sperre von 12 Monaten und anschließender Freigabe über mindestens drei Jahre.
Die Arbitrum-Dokumentation nennt eine eigene Bridge, das Arbitrum Portal zum Finden von Apps und eine Seite mit Chain-Informationen. Dort steht Arbitrum One mit der Chain-ID 42161 und den Explorern Arbiscan (arbiscan.io) und Blockscout sowie Arbitrum Nova mit der Chain-ID 42170 und Blockscout. Laut derselben Seite wird Nova Arbiscan nach dem 31. Januar 2026 nicht mehr für Nova unterstützt; für Nova nutzt du also Blockscout.
Die Website der Foundation, arbitrum.foundation, ist die Domain, die die Airdrop-Seite als einzige offizielle Website nennt. Bei unserer Prüfung sahen wir dort keinen laufenden Claim und keine Aufforderung, eine Wallet zu verbinden. Wallets und Verwahrung funktionieren wie auf Ethereum, das erklärt unser Ethereum-Ratgeber. Der entscheidende Unterschied für Airdrops: Auf Arbitrum One bezahlst du Gebühren in ETH auf dem Rollup, nicht im Mainnet.
Zum Hintergrund: Die Layer-2-Seite von ethereum.org beschreibt Netzwerke, die ihre Daten auf Ethereum speichern, als Rollups und rät, mit kleinen Transaktionen zu beginnen und jedes Netzwerk eigenständig zu prüfen.
Aus den Chain-Daten folgen zwei praktische Konsequenzen. Erstens sind Arbitrum One und Nova getrennte Chains mit eigenen IDs und Explorern; eine Transaktion auf der einen erscheint nicht im Explorer der anderen. Wenn ein Projekt „Arbitrum“ schreibt, prüfe, welche Chain gemeint ist, und vergleiche die Chain-ID in deiner Wallet mit der Zahl in den Docs. Zweitens erklären die Bridging-Docs, dass Token-Herausgeber für ERC-20-Token zwischen Standard-, Generic-Custom- und Custom-Gateways wählen. Prüfe deshalb Token-Adresse und Route, bevor du etwas von Wert bewegst, und teste zuerst mit einem kleinen Betrag.
Die Seite zu Gas und Gebühren beschreibt die Gesamtgebühr als Summe aus zwei Teilen, dazu ein optionaler Tip:
| Bestandteil | Was er abdeckt | Verhalten |
|---|---|---|
| Gas auf der Child Chain (L2) | Rechenleistung und Speicher, wie auf Ethereum | Multipliziert mit der aktuellen Base Fee; sie steigt bei hoher Nachfrage, sinkt bei geringer und hat eine Untergrenze |
| Daten auf der Parent Chain (L1) | Kosten für das Veröffentlichen der Transaktionsdaten, gezahlt an den Batch Poster | Geschätzt aus komprimierter Größe und L1-Datenpreis; Transaktionen über die Delayed Inbox zahlen ihn nicht |
| Tip | Optional | Wird ignoriert, solange der Chain-Betreiber die Tip-Erhebung nicht aktiviert |
Gezahlt wird in ETH, und die Schätzung deiner Wallet kann sich ändern, weil der L1-Anteil dem Datenpreis auf Ethereum folgt. Eine typische Gebühr in Dollar oder Euro nennen die Docs nicht, und eine selbst gewählte Beispielzahl wäre nur geraten. Deshalb rechnen wir hier keinen Euro-Betrag vor. Maßgeblich ist der Betrag, den deine Wallet vor dem Signieren anzeigt.
Raus geht es langsamer als rein. Die Seite zum Messaging von L2 zu L1 nennt in ihrer Tabelle zum Ablauf eine Challenge-Periode von etwa 6,4 Tagen und spricht an anderer Stelle von rund 7 Tagen. Wir behandeln den Wert deshalb als etwa eine Woche. Der Rechner unten addiert lediglich 6,4 Tage auf ein Datum.
Die beste Zusammenfassung liefert die Foundation selbst: kein Presale, eine offizielle Website, niemals die Seed-Phrase teilen, und im Zweifel im offiziellen Discord nachfragen. Daraus ergeben sich diese Muster:
Die allgemeine Übersicht findest du im Ratgeber Airdrop-Betrug, die Merkmale echter Kampagnen unter seriöse Airdrops erkennen.
Nutze für unbekannte Apps eine frische Wallet und halte Ersparnisse woanders. Das vollständige Vorgehen steht im Ratgeber zur Burner-Wallet.
ETH ist auf Arbitrum One das Gebührenasset. Bridge einen kleinen Betrag und prüfe vor der ersten Transaktion die Schätzung in deiner Wallet.
Öffne Bridge und Portal über die Arbitrum-Docs und den Checker eines Projekts über dessen eigene Docs.
Genehmige nur den Betrag, den eine Transaktion braucht, und widerrufe Freigaben danach, wie im Ratgeber zu Token-Freigaben beschrieben.
Wenn du Mittel über die kanonische Route zurück zu Ethereum bringen willst, plane rund eine Woche ein.
Weiterlesen: Burner-Wallet für Airdrops und Token-Freigaben widerrufen.
Für die Steuer zählt nicht die Chain, sondern was du für einen Airdrop getan hast und was du später mit den Token machst. Die deutschen Regeln erklären wir im Ratgeber Airdrop-Steuern. Für Arbitrum-Nutzer heißt das praktisch: Halte beim Claim Datum, Uhrzeit, Menge, Token-Adresse und Transaktions-Hash fest, und notiere, welche Aktivität vorher dafür nötig war. Gerade bei Punkteprogrammen wie Variational kann diese Frage später wichtig werden. In Österreich und der Schweiz gelten andere Regeln; frag im Zweifel die zuständige Steuerverwaltung.
Willst du Airdrop-Token über einen Anbieter verkaufen, lohnt ein Blick auf dessen Zulassung. Laut BaFin werden Zulassungen von Kryptowerte-Dienstleistern nach MiCAR im Bundesanzeiger, in der BaFin-Unternehmensdatenbank und im MiCAR-Interimsregister der ESMA veröffentlicht. Wie du dabei vorgehst, beschreibt Airdrop-Token verkaufen.
Das ist eine redaktionelle Reihenfolge, kein Regelwerk. Abgehakte Punkte werden nur in deinem Browser gespeichert.
Den Überblick über alle Netzwerke gibt die Übersicht der Ökosysteme, frisch erfasste Kampagnen stehen unter neue Krypto-Airdrops.
Quellen zuletzt geprüft am 19. Okt. 2026. Die Links führen zu den Seiten der Projekte selbst, nicht zu Zusammenfassungen anderer Websites.
Nein. Laut Dokumentation der Arbitrum Foundation lief das Claim-Fenster vom 23. März bis 24. September 2023, und ARB ist nicht mehr claimbar. Was mit nicht abgeholten Token geschah, sagt die offizielle Seite nicht. Jede Website, die heute noch einen ARB-Claim anbietet, solltest du als Betrug behandeln und sofort schließen.
Die Foundation vergab Punkte mit einem Snapshot bei Block 58642080 von Arbitrum One am 6. Februar 2023. Gezählt wurden etwa Bridging, aktive Monate, Zahl und Wert der Transaktionen. Maximal gab es 15 Punkte, mindestens 3 waren nötig. Aktivität vor dem Nitro-Start zählte doppelt, für Sybil-Muster gab es Abzüge.
Gebühren zahlst du in ETH. Laut Arbitrum-Docs setzt sich die Summe aus der L2-Base-Fee mal verbrauchtem Gas und einem L1-Datenanteil für den Batch Poster zusammen. Die Base Fee schwankt mit der Nachfrage und hat eine Untergrenze, Tips werden nur bei aktivierter Tip-Erhebung berücksichtigt. Einen typischen Betrag nennen die Docs nicht, verbindlich ist die Schätzung deiner Wallet.
Die Arbitrum-Docs nennen in einer Tabelle eine Challenge-Periode von etwa 6,4 Tagen und an anderer Stelle derselben Seite rund 7 Tage. Plane also etwa eine Woche ein und betrachte die genaue Zahl als Näherung. Bridges von Drittanbietern können schneller sein, bringen aber eigene Vertrauensannahmen mit, die du verstehen solltest.
Der ARB-Airdrop ist vorbei. Als aktiv erfassen wir auf Arbitrum nur Variational, ein Punkteprogramm mit einem für Q4 2026 geplanten VAR-Token und 32 % des Angebots für Inhaber von Omni-Punkten, aber ohne Snapshot-Datum. Das ist ein Projekt, das Arbitrum nutzt, keine Verteilung des Netzwerks selbst.